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BBZ am NOK Rendsburg und VHS-Sternwarte Neumünster erstellen Replik des Elmshorner Meteoriten

Foto: Hendrik Pauliks und Marco Ludwig

Am 25. April leuchtete eine Feuerkugel am Himmel über Norddeutschland auf. Kurze Zeit später entdeckten Anwohner der Stadt Elmshorn mehrere Gesteinsbrocken auf ihren Grundstücken.
Tatsächlich handelt es sich dabei um den wohl größten Meteoritenfall in der Geschichte Schleswig-Holsteins. Schlagzeilen macht derzeit vor allem die sogenannte Hauptmasse. Dieser Gesteinsbrocken bringt rund 3,7 Kilogramm auf die Waage und wurde erst kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellt.
Am Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg produziert Berufsschullehrer und ehrenamtliche Sternwartenleiter der Sternwarte Neumünster, Marco Ludwig, in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegen Hendrik Pauliks gerade im 3D-Druckverfahren eine originalgetreue Nachbildung. Ludwig war im Rahmen seines Ehrenamtes an der wissenschaftlichen Erstbegutachtung der Elmshorner Meteoriten beteiligt.
Für den originalgetreuen Druck werden die Daten eines 3D-Scans der Hauptmasse genutzt. Im FabLab des BBZ am NOK stehen mehrere moderne 3D-Drucker zur Verfügung, um den Meteoriten „nachzudrucken“. Zum Einsatz kommt hier ein neuartiger Resin-Drucker. Dabei belichtet eine UV-Lichtquelle das lichtempfindliche Kunstharz Resin in zahllosen Einzelschichten, welche nach der Belichtung aushärten. Auf diese Weise wird Schicht für Schicht ein komplexes und detailgetreues Modell erzeugt.
Ein erster Testdruck ist bereits gelungen. In Kürze soll ein ausstellungsfähiges Modell fertiggestellt werden, welches dann nur noch einer originalgetreuen Bemalung bedarf. Anschließend wandert die Replik in eine Ausstellungsvitrine der Vhs-Sternwarte Neumünster, wo das Modell künftig von Besuchern betrachtet werden kann.

Text: Marco Ludwig

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