Improtheater …

ist eine Form des Theaters, bei dem improvisiert wird, d.h. es wird eine oder es werden mehrere zuvor nicht einstudierte Szenen gespielt. Genau dies haben am Donnerstag im Rahmen des Spektrums alle Lehrer im Vorbereitungsdienst (LiV) unter der Anleitung von Alexander Scheubner durchgeführt.

Das Warm-up mit Zisch-Bum-Bang forderte die Konzentration und die Lachmuskeln, ebenso Whiskeymixer – Wachsmaske. Beim anschließenden Raumlauf spielte das Körpergefühl für sich selbst die entscheidende Rolle, Schnelligkeit und Richtungs-änderungen ließen schon erste Aspekte der Improvisation erkennen.

Die erste Szene – Es klopft – wurde von 9 Teams gespielt und jede Aufführung hatte ihr spezielles Highlight. Spannend war dann die Umsetzung der gleichen Szene unter einem bestimmten Genre, genial als Bollywood, Horror, Western, Liebesfilm, Stummfilm, Augsburger Puppenkiste, Komödie …

Die nächste Situation im Taxi wurde zur Endlosschleife, perfekt umgesetzt – der Anhalter brachte neue Gefühle, Emotionen, Ideen … ins Spiel, die Mitfahrer übernahmen spontan diese Richtung, der Fahrer verließ dann das Taxi, der Beifahrer übernahm das Steuer, ein neuer Anhalter …

Im Wartezimmer saßen vier Patienten. Aufgabe war ein Gespräch zu führen, jedoch hatte Jeder eine Vorliebe oder Abneigung einem Anderen gegenüber. Das Pointierte, das Überzogene … war als Zuschauer sehr schön zu erkennen.

Fazit: Trotz vielleicht anfänglicher Skepsis hatten wohl Alle unheimlich viel Spaß und nebenbei auch das ein- oder andere gelernt. Hoffentlich kann diese neu erlernte Spontanität helfen im Unterricht flexibel auf außergewöhnliche Geschehnisse zu reagieren. Besten Dank dafür an Alex!

Anja Kösling

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