Schulgarten

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Schulgarten

Aussaat

Wir haben es in Angriff genommen einen Schulgarten am Agrarstandort in Osterrönfeld anzulegen. Einfach um mit den Schüler/innen mal eben schnell die EC-Stadien bestimmen zu können und zu üben Gerste von Weizen zu unterscheiden bevor die Ähre zu sehen ist. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schüler/innen des Ausbildungsberufes Fachkraft Agrarservice würde die Grasnarbe einer 20 m² großen Fläche (wir können uns immer noch vergrößern) abgetragen und umgegraben. Die Arbeitsbreite des Sparten von 20 cm hat ihnen zwar nicht so richtig zugesagt doch das Ergebnis war trotzdem ein “reiner Tisch”. Im Anschluss wurden die Bodenart und der Humusgehalt bestimmt und festgestellt, dass wir irgendwie organische Substanz aufbauen müssen in der Hoffnung, dass auf dem Sand überhaupt etwas wächst. Es handelt sich also nicht um einen Hochertragsstandort, aber wir wollen auch keine Höchsterträge ernten. Auf den ersten 1 m² großen Parzellen haben wir nun Zwischenfrüchte – für den Humusaufbau und Raps per “Einzelkornsaat” gedrillt. Die erste große Erkenntnis: “40 Körner je m² Raps sind ja echt wenig! Können wir nicht einfach so 2-3 Handvoll ausstreuen?”-schon mal ein Ziel erreicht.

Der Schulgarten soll in Zukunft von allen Klassen genutzt werden um auch praktische Aspekte im Unterricht einbringen zu können. Vor allem das Mittagstief -das bei manchen Schülern sehr ausgeprägt ist- kann auf diese Weise mit etwas Praxis an der frischen Luft in Produktivität umgewandelt werden.

Autor: A. Adamska

Bodenproben nehmen
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